Orthomedio
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Orthopädische Spezialschuhe  

Konfektionierte Schuhe die besondere Elemente zur Erleichterung der Abrollung, Dämpfung oder Stabilisierung besitzen und deshalb geeignet sind, Funktionsausfälle zu lindern, bezeichnet man als Spezialschuhe.

1. Schuhe für lose Einlagen
Diese serienmässig hergestellten Schuhe sind zum tragen loser Einlagen konzipiert und eignen sich auch zur Ausführung ergänzender orthopädischer Zurichtungen.
Sie weisen nebst einem hohen und guten Fersenschluss verstärkte Hinterkappen auf, berücksichtigen den Platzbedarf für Einlagen und sind von verschiedenen Anbietern in verschiedenen Weiten erhältlich.

2. Schuhe für Stabilisation
Dies sind konfektionierte Schuhe mit hohem Schaft, die besondere Elemente der Stabilisation aufweisen.
Ihr Anwendungsbereich liegt in funktionellen Behandlungsmassnahmen nach Kapsel- Bandläsionen des Sprunggelenks und in der Ruhigstellung im Bereich der Fussgelenke. Diese Stabilisierungshilfe wird auch bei Lähmungen sinnvoll eingesetzt.

Nachfolgend die Künzli und Adipromed Schuhe, die von den Versicherern gemäss UVG, Militärversicherung und der IV anerkannt sind.

Künzli Ortho (versch. Ausführungen)
Ein therapeutischer Spezialschuh, unmittelbar posttraumatisch oder im Anschluss an den Gipsverband nach frischer Verletzung sowie prophylaktisch bei chronischer Bandinstabilität.

Künzli Rehab
Stabil Schuh mit hochgezogenem Schaft und verlängerten Stabilisatoren hzur konservativ- funktionellen Behandlung oder nach operativer Therapie.

Künzli Pro Plus
Stützschuh, vereint optimale Stabilität und Leichtigkeit durch geringere Schafthöhe. Ideal für Aussenberufe oder für Leute die viel stehen und gehen. Verschiedene Modelle/Farben erhältlich.

Künzli Rocky und Rocky Plus
Arbeits- und Militärschuh mit Weichtritt über die ganze Fusslänge, griffige und abriebfeste Sohle mit seitlicher Stabilisation. Beim Mod. Plus ist zusätzlich eine Zehenschutzkappe eingebaut.
Es gibt für eine erhöhte Stützfunktion auch ein Modell Rocky Plus hoch mit extra hohem Schaft.

Künzli Ortho Open und Open light
Stabilschuh, der sich dank Klettverschlüssen bis zur Schuhspitze öffnen lässt. Schützt verletzte Gelenke vor übermässigem Bewegen beim Ein-und Ausstieg.
Die Variante Open light ist mit deutlich tieferem Oberteil bedeutend leichter, sehr geeignet für orth. Einlagen und allg. Vorfussdeformationen wie sehr breite Vorfüsse und Hall. valg./ Hammerzehen.

Künzli Ortho Total
Dieser Spezialschuh ermöglicht einen schonenden Einstieg von hinten und verhindert dadurch eine Störung d. Heilungsprozesses durch zu grosse Bewegung. Es erlaubt eine Anpassung an jeden Fuss unabhängig von Schwellung und Position.
Dies ist v. allem ideal nach konservativer oder operativer Behandlung nach Achillessehnenrupturen. Der Spitzfusswinkel lässt sich mittels Fersenkeilen individuell verändern und systematisch anpassen.

Künzli Junior
Stabilschuh für Kinder und Jugendliche mit fest eingebauten Stabilisatoren bei angeborenen Fussproblemen, instabilen Bändern und Gelenken, oder nach operativ erfolgter Behandlung.


Adipromed Stabil Control: in etwa mit gleichen Anwendungsbereichen wie Künzli Ortho

Adipromed Grand Slam Stabil: leichtere Ausführung mit weniger hohen Schaftabschluss

Adipromed Reha Stabil: nach Schlaganfall, schlaffe und spastische Lähmung

Adipromed Vario Stabil: frühfunktionelle Therapie der Achillessehnenruptur (s. Ortho Total)


3. Therapeutische Kinderschuhe
Anti- varus Schuhe sind geeignet für die Behandlung des kindlichen Sichelfusses oder des postoperativen Klumpfusses, mit allen Formen der Varussymptome und des Adduktionsganges.

Die Wirkung beruht auf der bewährten 3- Phasen Korrektur mittels Korrekturpunkt 1. Mittelfussknochen, der Fersenfassung medial und des Korrekturpunktes beim Lisfranc-Gelenk lateral.
Diese Schuhe sind auch in einer sog. Neutralausführung (o. Spezifikation) oder als Hallux valgus Version bei massivem Knickfuss und Valgussymptomatik und Abduktion d. Vorfusses, erhältlich.

4. Spezialschuhe für Diabetiker und Rheumatiker
Diabetiker und Rheumatiker brauchen Bewegung, haben aber meist Probleme mit ihren Füssen. Die Bewegungsfreiheit wird dadurch eingeschränkt und - die Beschwerden verschlimmern sich.
Spezialschuhe für diesen Bedarf werden von versch. Herstellern angeboten.
Wichtig dabei ist, dass sie vom Orthopädieschuhmacher-Meister individuell angepasst werden können.
Die Spezialschuhe besitzen meist entweder dehnbare oder weiche Obermaterialien, spezielle Futter (waschbar, atmungsaktiv und fungizid) oder allgemeine Innenausstattung die zu keinen Druckstellen führen kann. Zudem werden keine harten Vorderkappen eingearbeitet und die angestrebte Druckentlastung mittels einer Fussbettung kann im grossen Volumen des Schuhs untergebracht werden.

 5. Schuhe für Verbände
Dies sind konfektionierte Schuhe aus Stoff, weichem PU oder aus Nappaleder, die über Wundverbänden getragen werden können.
Sehr leichte ambidextrische Schuhe, die sich jeder Missbildung vollständig anpassen:
Geeignet zum Tragen nach Operationen, bei Medikation von Geschwüren, rheumatischer Arthritis
Als allgemeiner Schutz für verbundene Füsse und zur Frührehabilitation.
Zudem sind auch Schuhe aus extrem dehnbarem Material wie Setaflex erhältlich, dies ist ein Strechmaterial das sich praktisch jeder Deformation druckfrei anpasst, meist ausgestattet mit Klettverschluss und viel Platz im Zehenbereich.

 6. Schuhe für Orthesen
Serienmässig hergestellte Schuhe die sich speziell zum Tragen von Orthesen eignen, entsprechend Raum bieten, erhöhten Qualitätsanforderungen gerecht werden und an denen ergänzende Schuhzurichtungen vorgenommen werden können.

Kriterien aufgelistet:

  • Stabile Fersenkappe und evtl. Einstiegschlaufe
  • Flexibler - erhöhter Schaftrand, zusätzlich mit weitem Einstieg durch vorgezogene Lasche 
  • Praktischer Klettverschluss teilweise mit Umlenköse
  • Stabile Vorderkappen als Zehenschutz 
  • Leichte Zwischensohlen (rutschhemmendes Profil) demontierbar für individuelle Zurichtungen am Schuh